Theater Hausen

Am Freitag, 28. und Samstag, 29. Januar 2022 ist wieder Theaterzeit!

Die Theatergruppe der turnenden Vereine Hausen hat mit den Proben für das Stück „Zimmer 12a“ gestartet. Das Stück spielt in einem etwas in die Jahre gekommenen Hotel, alles dreht sich um das Zimmer 12a, welches natürlich mehrfach überbucht ist. Dies führt zu vielen Verwechslungen und unerwarteten Begegnungen. Flitterwöchner treffen auf Musikanten und einen Arzt mit Freundin, aber auch dessen Ehefrau hat sich angemeldet… Ausserdem sorgen der Portier und der Manager des Hotels für viel Aufregung und Chaos…

Wichtig

Die angespannte Corona-Situation zwingt uns zu folgenden Anpassungen:

  • Der Anlass wird unter Einhaltung der geltenden Corona-Massnahmen durchgeführt. Aktueller Stand 20.12.2021.
  • Eintritt nur mit 2G Zertifikat. In Innenräumen Maskenpflicht. Konsumation nur im Sitzen erlaubt.
  • Wir verzichten auf die Bar, die Tombola und auf den Verkauf von Speisen und Kuchen. Gerne servieren wir Ihnen Getränke.
  • Bitte informieren Sie sich vor dem Anlass nochmals hier über den neusten Stand der Durchführung.

Wir freuen uns auf einen etwas anderen, aber bestimmt unterhaltsamen und lustigen Abend mit Ihnen.

Vorstellungen

• Freitag, 28. Januar 2022, 20.15 Uhr
• Samstag, 29. Januar 2022, 13.30 und 20.15 Uhr

Reservationen für die Abendvorstellungen sind hier möglich.

Zum 40. ins Appenzell – kleine, aber feine Jubiläumsreise der Frauenriege

Die Frauenriege hatte anlässlich ihres 40-jährigen Jubiläums Pläne für eine besonders schöne Turnfahrt. Coronabedingt musste sie ihre Reisefreude jedoch etwas bremsen und war letztendlich froh, überhaupt einen Tagesausflug unternehmen zu dürfen. Um jederzeit Vorsicht walten zu lassen, mietete sie einen Car, in den am 15. August 24 vergnügte und maskierte Frauen einstiegen, um ins Appenzell zu fahren.

Die Sicht nach aussen wurde anfangs durch eine doppelte Nebelschicht getrübt. Der echte Nebel löste sich jedoch auf, nachdem der Car bei Wettingen die Limmat überquert hatte. Etwas hartnäckiger blieb die Sichtbeeinträchtigung hinter den Brillen, die durch den Mund- und Nasenschutz nur zu schnell beschlugen. Es stellte sich auch heraus, dass die Schutzmasken nicht nur die Sicht und natürlich den Virenflug hemmten, sondern auch die Konversation. Es flog kaum ein Wort weiter als bis zur Sitznachbarin oder in die Reihe davor bzw. dahinter. Anfängliche Versuche, mehrere Frauen in ein Gespräch einzubinden, mussten aufgegeben werden, nachdem derselbe Satz jedes Mal mehrfach wiederholt werden musste.

Die Frauen kamen dank ihres netten und geschickten Chauffeurs und des ruhigen Verkehrs überpünktlich in der Appenzeller Schaukäserei in Stein AR an. So hatten sie Zeit, sich im Museumsshop umzusehen, bevor sie ins Museum gingen, um sich am Selberkäsen zu probieren. Nach einer kurzen Einführung durften die Frauen abwechselnd am Kessel stehen und unter Aufsicht die Käsemasse schneiden und rühren, bevor diese vom Feuer entfernt und in Formen gepresst wurde. Am Ende ihrer Bemühungen hatten die Frauen sechs Kilogramm Käse, der nach acht Wochen reif genug sein wird und ihnen dann zugestellt werden kann. So dürfen sich die Frauen im Herbst auf ihren selbst hergestellten Käse freuen! Nachdem die Frauen gelernt hatten, wie früher auf der Alm der Käse in Handarbeit hergestellt wurde, ging es nach nebenan in die Schaukäserei, um bei der hochmodernen Herstellung des berühmten Appenzeller Käses dabei zu sein. Die Frauen lauschten den ausführlichen Erklärungen aufmerksam zu und erhielten als Belohnung nach jeder Station ein Käsehäppchen. Wem das nicht genug war, durfte sich beim anschliessenden Apéro noch einmal durch viele der Appenzeller-Käsesorten knabbern, um den persönlichen Favoriten zu küren. Und wem das immer noch nicht genug war, und es standen dann durchaus einige in der Schlange, konnte sich im Shop mit eben diesem Favoriten oder vielen weiteren Käsesorten eindecken.

Say cheese!

Nach ihrer Busfahrt und dem Herumstehen verspürten alle Frauen Bewegungsdrang und freuten sich auf die nächste Station – den Besuch des Baumwipfelpfads Neckertal in Mogelsberg. Beim kurzen Aufstieg zum Baumwipfelpfad konnten die Frauen bereits die Aussicht über das malerische Appenzell geniessen. Der Rundgang zwischen den Baumkronen war ebenfalls wunderschön, und wer es nicht eilig hatte, konnte unterwegs anhalten und Fotos machen, etwas über die Natur in luftiger Höhe lernen oder über seitlich eingebaute wackligere Planken balancieren.

Wipfelstürmer

Am frühen Nachmittag wurde dann grilliert. Der kurz zuvor erwähnte Bewegungsdrang überfiel plötzlich noch einmal drei Frauen. Er wurde jedoch nicht durch einen vorhergehenden Mangel an Bewegung verursacht, sondern von Wespen, die sich nicht an den derzeit empfohlenen Sicherheitsabstand hielten und frech zustachen. Die Wespen hielten die Frauen aber nicht davon ab, noch ein Glace zu geniessen, bevor sie gut gestärkt nach Brunnadern wanderten.

Auch auf dieser kleinen Wanderung kamen sie gut voran und hatten vor der geplanten Abfahrt noch genug Zeit, etwas zu trinken. Als die Masken beim Einstieg in den Bus wieder zum Vorschein kamen, verstummte die Konversation, aber es war ein sattes, zufriedenes Schweigen voller guter Erlebnisse in netter Gesellschaft.