Turnfahrt 2018 der Frauenriege Hausen

Übers Wochenende vom 18. / 19. August war es wieder soweit. Die Turnfahrt der Frauenriege stand auf dem Programm. Pünktlich um 07.30 Uhr starteten 13 Turnerinnen in Brugg per Zug Richtung Klausenpass. Auf dem Klausenpass gabs zuerst einen Kaffee und leider noch halbgefrorene Gipfeli.


Nach der Kaffeepause und unserem ersten Gruppenfoto mit Akro-Einlagen von Barbara sind wir bei strahlenden Sonnenschein genau um 11.13 Uhr gestartet. Der Clariden-Höhenweg führte uns zu einem kleinen Gletschersee. Hier standen Steinmandli in allen Grössen, die zum Teil renoviert werden mussten. Weiter wanderten wir über ein Geröllfeld und später über Kuhweiden. Auch ein kleiner Bach war zu überqueren. Dies meisterte jeder auf seine Art. Manche sogar ganz elegant mit einer Rucksackrolle und Landung wieder auf den Füssen, aber leider direkt im doch recht kalten Bach.
Nach unserer Mittagspause mit super Aussicht auf die gegenüberliegende Bergkette und hinunter auf den Urner Boden führte uns der Weg weiter Richtung Gondeli.
In einer kleinen Alpwirtschaft gönnten wir uns nochmals eine kurze Pause. Hier gabs Panasch und feinen Schümlikafi. Diese Stärkung half uns die Strapazen des doch recht steilen Anstiegs zum Fiseten Bähndli zu meistern.
Die kleine Fiseten-Gondelbahn bot Platz für sechs Personen. Eine sympathische Lautsprecherstimme instruierte uns wie die Türe zu schliessen ist. Gesagt – getan und ab ins Tal zum Urnerboden.
Gerade vor den ersten Regentropfen kamen wir in unserem Hotel an. Nach dem Zimmerbezug gönnten wir uns einen spritzigen Apérol. Zum Znacht gab es Gerstensuppe, Salat, Bratwurst und zum Dessert einen kleinen feinen Coupe.
Nach einem reichhaltigen Zmorge marschierten wir bei strahlendem Sonnenschein dem Fätschbach entlang Richtung Glarnerland. Unterwegs nahmen wir das Postauto und fuhren bis nach Linthtal, weiter per Zug nach Schwanden und wieder per Bus nach Engi im Sernftal.


In Engi ausgestiegen, nahm uns Toni, unser Landesplattenbergführer in Empfang. Der Landesplattenberg ist ein Schieferbergwerk, das seit 1961 stillgelegt ist. Während 400 Jahren wurde hier Schiefer abgebaut. Im Innern herrschen konstant 12 Grad bei einer Luftfeuchtigkeit von über 90 Prozent. Toni führte uns durch das riesige Labyrinth und begeisterte uns mit seinen Informationen und seinem Insiderwissen. Im Berginnern werden heute Konzerte mit über 300 Zuschauern veranstaltet, sogar Hochzeiten können abgehalten werden.
Schon etwas müde fuhren wir per Bus zurück nach Schwanden und weiter mit dem Zug via Zürich nach Brugg.
Besten Dank an Simone und Barbara für die gute Organisation unserer Frauenriegenreise und Dank natürlich auch an Rosmarie für die Idee und Planung!

Manuela und Silvia