Bericht Frauenriegenreise ins Val-de-Travers, 15. – 16. August 2015

Am Samstag, 15. August, trafen sich 19 Frauenrieglerinnen voller Vorfreude auf die Turnfahrt ins Val-de-Travers!

Jacqueline organisierte eine Exkursion in die französische Schweiz, ihre Heimat!

Um 07:07 Uhr fuhr der Zug Richtung Buttes ans Ende des Val-de-Travers los. Um 9:30 Uhr trafen wir bereits dort ein und traditionsgemäss genossen wir Kaffee/Tee und Gipfeli und Schoggigipfeli, bevor wir mit unserem Marsch starteten.

Herzlich bedanken wir uns bei Marie-Claire und Paul, Jacquelines Schwester und Schwager. Die Beiden nahmen uns am Bahnhof die Rucksäcke ab und transportierten sie direkt zum Hotel! So konnten wir uns ganz locker auf den Weg machen.

Petrus meinte es wirklich gut mit uns – es hörte auf zu regnen, als wir die Sesselbahn „ La Robella“  bestiegen und erst als wir im Hotel eintrafen, regnete es weiter!

Auf „La Robella“ trennten wir uns von Katja und Sigi. Sie liessen sich im Restaurant verwöhnen und fuhren anschliessend mit dem Zug nach Môtiers, wo wir die beiden später wieder trafen.

Wir machten uns  auf den Weg zum „Les Gorges de la Poëta Raisse“. Oben an der Schlucht genossen wir unser Picknick und wanderten dann über verschiedene märchenhafte Brücken, Stege und Treppen durch die wunderschönen Schluchten in Richtung Môtiers. Oberhalb Môtiers, in „La Fontaine à Louis“ testeten wir den Absinthe (la Fee verte) – zuerst gerochen, dann ausprobiert! Dieses Getränk war sehr lange verboten, ist aber jetzt zum Glück für viele wieder bewilligt!

Nach der Ankunft in Môtiers machten wir eine Zusatzschlaufe zum Wasserfall „Cascade“. Leider lief kein Wasser. Dafür konnten wir dort ein paar Ausstellungsstücke der Expo Môtiers 2015 bestaunen.

Gemeinsam genossen wir nun etwas Wasser und ein feines Schinkengipfeli, bevor wir die Schaumweinfirma Mauler, die Schaumweine nach traditioneller Art herstellt, besichtigten. Die Führung war sehr interessant und eindrucksvoll. „Zum Glück“ durften wir anschliessend verschiedene Flaschen testen und die Unterschiede zwischen Brut, Sec und Demi-Sec kennenlernen. Jacqueline erklärte sich bereit, Einkäufe bei ihrem nächsten Besuch zu Hause, abzuholen und nach Hausen zu liefern!

Danach fuhren wir Richtung Hotel weiter und bezogen unsere Zimmer. Zum Abendessen genossen wir „Schinken in Asphalt gekocht auf Salat“ sowie „Bison-Geschnetzeltes“ aus der Region. Der Wein und Lydias Cupli wurden von Herta und Rita Widmer gesponsert. Danke an die Beiden!

Am Sonntag, nach dem Frühstück, fuhren wir alle Richtung Fleurier, wo unsere Velotour startete. Am Bahnhof warteten 17 Velos verschiedener Grössen und Helme auf uns. Alle fanden die passende Ausrüstung und wir genossen die wunderschöne Fahrt entlang der Areuse. Auf dem Weg nach Noiraigue stoppten wir kurz in den Asphaltminen. Ingrid stieg nach vielen Jahren wieder auf ein Velo – Bravo!

Katja und Sigi spazierten in der Zwischenzeit durch Fleurier und genossen einen Kaffee bei Jacqueline’s Eltern.

In Noiraigue angekommen, konnten wir die Velos abgeben und unsere Rucksäcke wieder entgegennehmen. Nach dem Picknick am Bahnhof verstanden wir, weshalb Vreny jedes Lachen unterdrückte – ein Zahn war ihr ausgefallen!

Die herrliche Wanderung nach Champ-du-Moulin über den „Gorges de l’Areuse“ genossen wir sehr.

In Champ-du-Moulin assen wir etwas Feines im Restaurant bis zur Abfahrt des Zuges zurück Richtung Brugg.

Wir können auf ein schönes und gelungenes Wochenende zurückblicken. An den wunderschönen Ausflug ins Val-de-Travers werden wir uns immer wieder gerne erinnern!

Danke an alle für Ihre gute Laune.

Jacqueline